Deeskalationstrainer*in


Berufsbild Deeskalationstrainer*in

Deeskalationstrainer*innen unterstützen Mitarbeitende und Teams dabei, Konflikte und potenziell gewaltvolle Situationen frühzeitig zu erkennen und professionell zu bewältigen. Sie vermitteln Strategien für eine klare Kommunikation, einen sicheren Umgang mit Grenzen und ein angemessenes Verhalten in angespannten Situationen.

Sie planen und gestalten Schulungen, praktische Übungen und Fallbesprechungen. Dabei greifen sie konkrete Erfahrungen aus dem Berufsalltag auf, fördern die Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens und entwickeln gemeinsam mit den Teilnehmenden geeignete Handlungsstrategien.

Darüber hinaus können Deeskalationstrainer*innen Teams beraten und an Präventions- und Handlungskonzepten mitwirken. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Handlungssicherheit zu stärken, Eskalationen vorzubeugen und ein respektvolles sowie sicheres Arbeitsumfeld zu fördern.

Details zur Weiterbildung (FAQs)

Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, die in ihrem beruflichen Alltag mit herausfordernden Gesprächs- und Konfliktsituationen konfrontiert sind.

Sie eignet sich insbesondere für Mitarbeitende, die ihre kommunikativen Fähigkeiten erweitern, in angespannten Situationen sicherer handeln und Konflikten frühzeitig und professionell begegnen möchten.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Das modulare Deeskalationstraining vermittelt praxisnahe Strategien und Techniken, um Konfliktdynamiken zu erkennen, das eigene Verhalten zu reflektieren und auch in belastenden Situationen sicher und handlungsfähig zu bleiben. Die Teilnehmenden lernen, deeskalierend zu kommunizieren, Grenzen professionell zu setzen und konstruktive Lösungswege zu entwickeln

Ziel ist es, die persönliche Handlungssicherheit zu stärken, Konflikte nachhaltig zu bearbeiten und zu einem respektvollen sowie sicheren Arbeitsumfeld beizutragen.

Kommunikation und Konfliktmanagement |

Diversität und die Bedeutung von Eskalation und Deeskalation |

Diskriminierung, Mobbing, Ausgrenzung und Umgangsstrategien

Wie wird methodisch vorgegangen?

Konflikte werden von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, kulturellen Hintergründen und beruflichen Perspektiven verschieden wahrgenommen. Das gemeinsame Lernen über Berufs- und Arbeitsbereiche hinweg ermöglicht es, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und das eigene Konfliktverhalten zu reflektieren.

In der Weiterbildung wird auf ein breites Methodenrepertoire zurückgegriffen. Dazu gehören Ansätze aus dem inter- und transkulturellen Lernen, dem Anti-Bias-Ansatz sowie dem Diversity-, Konflikt- und Changemanagement. Dadurch werden Konfliktsituationen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und ganzheitliche Handlungsstrategien entwickelt.

Die Weiterbildung ist praxisnah und anwendungsbezogen gestaltet. Übungen, Fallbeispiele und Reflexionen ermöglichen es den Teilnehmenden, die vermittelten Strategien unmittelbar auf Situationen aus ihrem beruflichen Alltag zu übertragen.

Wer vermittelt die Inhalte?

Die Inhalte werden von erfahrenen Dozent*innen mit fachlicher Expertise in den Bereichen Deeskalation, Kommunikation, Konfliktmanagement, Diversity und interkulturelles Lernen vermittelt.

Claudia Guzmán de Rojas

Ort und Termine

Die Termine für 2027 werden schon bald mit Veröffentlichung des Jahresprogramms 2027 bekannt gegeben.

Kosten

4 Module 2.000 €

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