Von A wie Angststörung bis Z wie Zwangsstörung

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Relevanz für die Praxis

Psychische Erkrankungen verstehen und Auszubildende sicher begleiten

Psychische Belastungen und Erkrankungen sind auch im Ausbildungsalltag präsent und können sich auf das Lernen, die Kommunikation und das Verhalten von Auszubildenden auswirken. Praxisanleitende stehen dabei vor der Aufgabe, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, angemessen anzusprechen und auch in schwierigen Situationen verlässlich Orientierung zu geben.

Dabei übernehmen sie keine therapeutische oder diagnostische Funktion. Ihre Rolle besteht vielmehr darin, aufmerksam zu begleiten, professionell zu kommunizieren, die eigenen Grenzen zu kennen und bei Bedarf geeignete Unterstützungsangebote einzubeziehen. Ein grundlegendes Verständnis psychischer Erkrankungen hilft, Unsicherheiten abzubauen und betroffenen Auszubildenden respektvoll und verantwortungsbewusst zu begegnen.

Details zur Fortbildung (FAQs)

Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Die Fortbildung richtet sich an Praxisanleitende aus allen Gesundheitsfachberufen, die Auszubildende auch in psychisch belastenden oder krisenhaften Situationen sicher begleiten möchten.

Sie eignet sich ebenso für Mitarbeitende mit lehrenden, beratenden oder begleitenden Aufgaben, die ihr Wissen über psychische Erkrankungen erweitern und ihre kommunikative Handlungssicherheit stärken möchten.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Die Tagesfortbildung vermittelt grundlegendes Wissen über häufige psychiatrische Störungsbilder sowie über zentrale Zusammenhänge der Psychiatrie und Psychopharmakologie. Die Teilnehmenden lernen, mögliche Warnsignale wahrzunehmen, Verhaltensweisen besser einzuordnen und belastende Situationen professionell anzusprechen.

Praxisrelevante Handlungsstrategien und Kommunikationswerkzeuge unterstützen dabei, Auszubildenden verständnisvoll zu begegnen, zugleich klare Grenzen zu setzen und bei Krisen angemessen zu reagieren. Dabei werden auch die Verantwortungsbereiche und Grenzen der eigenen Rolle als Praxisanleitung betrachtet.

Ziel der Fortbildung ist es, Unsicherheiten abzubauen, Krisen frühzeitig zu erkennen und Praxisanleitende in ihrer Rolle als verlässliche Begleitung zu stärken.

Grundlagen der Psychiatrie

Überblick über häufige psychische Erkrankungen und Störungsbilder

Angststörungen, depressive Erkrankungen und Zwangsstörungen

Grundlagen der Psychopharmakologie

Mögliche Warnsignale und Veränderungen frühzeitig wahrnehmen

Kommunikation mit psychisch belasteten Auszubildenden

Umgang mit schwierigen und krisenhaften Situationen

Nähe, Distanz und professionelle Grenzsetzung

Aufgaben und Grenzen der Praxisanleitung

Einbeziehung geeigneter Ansprech- und Unterstützungsstellen

Wie wird methodisch vorgegangen?

Die Fortbildung verbindet fachliche Impulse mit Fallbeispielen aus dem Ausbildungsalltag. Anhand praxisnaher Situationen setzen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen psychischen Belastungen, möglichen Reaktionen und geeigneten Handlungsstrategien auseinander.

Gesprächsübungen, gemeinsame Reflexionen und der kollegiale Erfahrungsaustausch ermöglichen es, Kommunikationswerkzeuge auszuprobieren und auf den eigenen beruflichen Kontext zu übertragen. Eigene Fragestellungen der Teilnehmenden können in die Fortbildung eingebracht werden.

Wer vermittelt die Inhalte?

Laurence Niebling

Ort und Termine

Hermannswerder 23, 14473 Potsdam

28. Mai 2026 – ausgebucht

10. Dezember 2026

Kosten

165€

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