Ein diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld gestalten – ist das möglich?

Start » Berufe » Ein diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld gestalten – ist das möglich?

Relevanz in der Praxis

Vielfältige Teams bringen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Stärken zusammen. Gleichzeitig können Vorurteile, unbewusste Denkmuster und bestehende Strukturen dazu führen, dass Menschen benachteiligt, ausgegrenzt oder diskriminiert werden.

Mitarbeitende und Führungskräfte tragen gemeinsam dazu bei, ein respektvolles und diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld zu gestalten. Dazu gehört, Benachteiligungen frühzeitig wahrzunehmen, das eigene Verhalten zu reflektieren, Betroffene angemessen zu unterstützen und bei diskriminierenden Situationen nicht wegzuschauen. Arbeitgeber*innen sind zudem verpflichtet, präventive und reaktive Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung zu ergreifen.

Details zur Fortbildung (FAQs)

Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, die ein respektvolles und diskriminierungssensibles Miteinander aktiv mitgestalten möchten.

Sie eignet sich ebenso für Praxisanleitende sowie Mitarbeitende mit beratenden, lehrenden oder personalverantwortlichen Aufgaben, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Benachteiligung und Diskriminierung stärken möchten.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Die eintägige Fortbildung vermittelt einen kompakten Überblick über die Rechte und Pflichten nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie Diskriminierung im Arbeitsalltag entstehen kann – bewusst oder unbewusst, offen oder nur schwer erkennbar.

Gemeinsam wird reflektiert, welche Denkmuster, Verhaltensweisen und Strukturen Benachteiligungen begünstigen können. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Diskriminierung anzusprechen, Betroffene zu unterstützen und ein respektvolles Arbeitsklima zu fördern.

Ziel der Fortbildung ist es, die Wahrnehmung für Diskriminierung zu schärfen und die Teilnehmenden darin zu stärken, im eigenen Verantwortungsbereich aufmerksam, reflektiert und handlungsfähig zu bleiben.

Grundlagen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Rechte und Pflichten im beruflichen Alltag

Formen von Benachteiligung und Diskriminierung

Bewusste und unbewusste Vorurteile

Diskriminierung erkennen und angemessen ansprechen

Reflexion der eigenen Haltung und des eigenen Handelns

Unterstützung von betroffenen Personen

Präventive und reaktive Handlungsmöglichkeiten

Gestaltung eines respektvollen und diskriminierungssensiblen Arbeitsumfeldes

Wie wird methodisch vorgegangen?

Die Fortbildung verbindet fachliche Grundlagen mit interaktiven und reflexiven Arbeitsphasen. Anhand praxisnaher Situationen setzen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierung und deren Auswirkungen auf Betroffene, Teams und die Zusammenarbeit auseinander.

Fallbeispiele, moderierte Diskussionen und gemeinsame Reflexionen ermöglichen es, eigene Wahrnehmungs- und Handlungsmuster zu hinterfragen. Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Ansätze, die sich auf den eigenen Arbeitsbereich und den beruflichen Alltag übertragen lassen.

Wer vermittelt die Inhalte?

Die Inhalte werden von einer erfahrenen Dozentin mit fachlicher Expertise in den Bereichen Antidiskriminierung, Diversität, Kommunikation und Konfliktbearbeitung vermittelt.

Claudia Guzmán de Rojas Alquisalet

Ort und Termine

Hermannswerder23, 14473 Potsdam

12.November 2026

Kosten

165€

Zurück zum Angebot – Praxisanleitung

Zurück zum Angebot – Führung & Team