Willkommen an der MTL-Schule am Gesundheitscampus Potsdam!
Lernen, forschen und Zukunft gestalten – an einem besonderen Ort: Die Schule für Medizinische Technologie am Gesundheitscampus Potsdam ist eine moderne Bildungseinrichtung mit rund 100 Ausbildungsplätzen. Seit mehr als 70 Jahren bilden wir angehende Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik – kurz MTL – aus.
Auf Grundlage des MT-Berufe-Gesetzes vermitteln wir in drei charakteristischen Backsteinhäusern in idyllischer Lage auf Hermannswerder aktuelles Fachwissen in einer persönlichen Lernumgebung. Unsere Auszubildenden erwerben umfangreiche Kompetenzen in Bereichen wie Klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie, Histologie, Molekularbiologie und Immunologie. Damit sind sie bestens auf die verantwortungsvollen Aufgaben in medizinischen Laboratorien, Kliniken, Forschungseinrichtungen und weiteren Bereichen des Gesundheitswesens vorbereitet.
Zur Umsetzung der praktischen Ausbildung arbeiten wir mit ca. 40 praktischen Laboreinrichtungen im Land Brandenburg zusammen, darunter die Kliniken Ernst von Bergmann, die evangelischen Krankenhäuser Ludwigsfelde und Luckau, das Universitätsklinikum Brandenburg, das Kreiskrankenhaus Prignitz, die DRK- Kliniken in Berlin, die Helioskliniken und viele andere mehr.

Was erwartet dich in der Ausbildung? Einblicke in die MTL – Schule auf Hermannswerder in Potsdam.
Unsere attraktiven Zusatzangebote für dich:
Impressionen aus dem Schulalltag
Einblicke in die Räumlichkeiten der MTL-Schule




Das sagen unsere Azubis über uns
Erfahrungsberichte
„Abi, Biologie und keinen Plan – wie die MTL-Ausbildung meinem Weg eine Richtung gab“
von Louisa L., Ausbildungszeit 2021 – 2024
Nach meinem Abi wusste ich nicht, was für mich als nächstes kommt. Ich wusste nur, dass ich nicht sofort studieren möchte. Meine Schwester brachte mich auf die Idee, eine Ausbildung zu MTL anzufangen “Du magst Biologie und du möchtest nichts mit Menschen zu tun haben.”
Das hat mich überzeugt.
Und bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereuen können.
Als es im Oktober 2021 begann, wusste ich nicht wirklich, was auf mich zukommen wird.
Mein einziger Wunsch war nette Klassenkammeraden und Lehrer, beides wurde mir erfüllt.
Gerade im Vergleich zu den Lehrern meiner Schulzeit, war der Umgang hier respektvoller, lockerer und auf Augenhöhe. Nie musste man Sprüche wie “das hatten wir doch letztes Jahr erst” ertragen, wenn man etwas nicht wusste. Ich habe mich im Unterricht immer wohl gefühlt und hatte nie Angst Fragen zu stellen. Zudem war ich positiv überrascht, wie modern und abwechslungsreich der Unterricht gestaltet war.
Anfangs wurde ich gewarnt, dass diese Ausbildung sehr lernintensiv sei, was sich auch als wahr erwiesen hat. Wöchentliche Wissensüberprüfungen haben mich zum kontinuierlichen und zeitintensiven Lernen gezwungen, was rückblickend durchaus hilfreich war. Dank ständiger Wiederholungen und zahlreichen Übungen war ein Großteil der Lerninhalte am Ende der 3 Jahre (immer noch) in meinem Gedächtnis fest verankert.
Im meinem Klassenverband habe ich mich auch sehr geborgen gefühlt und Freunde fürs Leben gefunden. Nicht umsonst habe ich die Strukturformel von para-Xylol auf meinem Arm verewigt. Verschiedene Ausflüge, Lerngruppen und weitere Unternehmungen haben den Zusammenhalt innerhalb der Klasse gestärkt. Auch wenn der jährliche Tretboot-Ausflug immer sehr anstrengend war, konnte ich trotzdem schöne Erinnerungen sammeln.
Wie man weiß, ist nicht immer alles im Leben positiv. Abgesehen vom freizeitraubenden Lernen, gab es auch negative Aspekte an der Ausbildung, die mir ein Dorn im Auge waren.
Ich weiß noch ganz genau, wie wenig ich begeistert war ”Sport” auf dem Stundenplan zu sehen. Noch weniger begeistert war ich, als sich dieser ”Sport“ als Yoga enttarnte. Auch wenn ich keine Begeisterung für diesen “Sport” entwickeln konnte, gab es zumindest, wenn mal wieder jemand geschnarcht hat, Gelegenheiten zum Lachen. BTW meine Lieblingsyogaübung ist das 10-minütige Nickerchen am Ende jeder Yoga-Stunde.
Zusammenfassend muss ich ehrlich gestehen, dass ich meine Ausbildungszeit sehr vermisse. Auch wenn es manchmal anstrengend und stressig war, kamen immer wieder lustige Momente, an die ich mich gern erinnere. Ich freue mich darauf auch in Zukunft zum Sommerfest zu erscheinen und mich mit alten Bekannten auszutauschen.
Die Ausbildung hat meine Liebe für die Biologie vertieft, wodurch ich mich dazu entschieden habe Biowissenschaften zu studieren.
„Vom Studienzweifel zur Begeisterung: Wie die MTLA-Ausbildung in Potsdam meinen Weg in die Zukunft veränderte …“
von Carolin L., Ausbildungszeit 2020 – 2023
Nachdem ich über mehrere Jahre unglücklich in meinem Biologie-Studium saß, bin ich irgendwann auf die MTL-Schule in Potsdam gestoßen. Nun gut… Eigentlich wurde ich viel mehr von Bekannten darauf aufmerksam gemacht, aber egal. Nachdem ich mich dann auch online über das Berufsbild einer MTLA informiert hatte, war ich schlichtweg begeistert. Die Ausbildung versprach die Praxisorientierung, die mir bisher in meinem sehr Theorie-orientiertem, trockenem Studium gefehlt hatte und die unterschiedlichen Fachbereiche fand ich auch unheimlich spannend! Die Ausbildung sollte mich auch nicht enttäuschen -im Gegenteil- meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Meine Ausbildung begann im Oktober 2020 also inmitten der Corona-Pandemie. Dort saß nun der Lehrgang MTLA20 und ich war gespannt, wie die nächsten 3 Jahre wohl verlaufen würden. Als Studi-Abbrecher dachte ich zu Anfang „Eine Ausbildung wird wohl erstmal entspannt. Hoffentlich nicht zu unterfordernd.“ – Ach wie naiv ich war.
Schon nach wenigen Wochen habe ich bemerkt, dass die Schule hohe Standards setzt und stets neueste Erkenntnisse und Methoden noch zusätzlich zum Rahmenplan mit einbezog. Das macht in einem medizinischen Berufsfeld absolut Sinn und ist vor allem wichtig, um mit neuen Abläufen und Technologien Schritt halten zu können. Die theoretischen Kenntnisse wurden immer zeitnah mit einem Praxis-Turnus vertieft und gefestigt. Für die Turni in denen wieder mal ein Lockdown verhängt wurde, hat die Schulleitung auch schnell eine Lösung fürs Homeschooling gefunden und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir im Lernstoff zurückhingen oder, dass die Situation mir Probleme bei der Aufnahme bereitete. Später ging es dann auch in die Laborpraktika außerhalb der Schulmauern. Dort merkte man dann, dass einige Fachbereiche im Schullabor ganz anders ablaufen als „draußen“. In vielerlei Hinsicht halfen mir aber die praktischen Turni, um zu verstehen, wie ein Gerät funktioniert und worauf man besonders bei der Präanalytik achten muss. Und natürlich ist der Ablauf in einem Routine-Labor ganz anders als im Schullabor, da es ja wenig Sinn macht sich Großgeräte hinzustellen für die paar Proben im Schulalltag. Klingt ja eigentlich sehr einleuchtend, aber dieser Sache musste ich mir erst einmal bewusst werden.
Man bekommt wie in der Schule einen Klassenlehrer zugeteilt und wird einer Gruppe zugeordnet. Anfangs fand ich das doof, aber so sind die Praxisturni viel individueller und Lehrkräfte haben wirklich die Möglichkeit jedem einzeln über die Schulter zu schauen. Im Theorieturnus sitzt man dann wieder als gesamte Klasse zusammen und kann sich im Plenum austauschen. Unsere Klassenlehrer waren immer engagiert, dass wir uns alle besser kennenlernten und haben damit die Klassendynamik immer angenehmer gemacht. Das mag für den ein oder anderen sowie mich erst einmal ein bis zwei Stresssituation hervorrufen, insbesondere was Selbstvorstellungen angeht, aber für den Klassenzusammenhalt und die Teamfähigkeit war es umso förderlicher. Gerade letzteres ist jetzt, wo ich mitten im Berufsleben stehe, eine der wichtigsten Qualitäten im Labor. Adäquate Kommunikation und Gespräche auf Augenhöhe machen den Laboralltag nicht nur einfacher, sondern auch erfreulicher! Eben diese Qualität wurde besonders oft in meinem Schulalltag gefördert, indem man verschiedenste Projekte, Lehraufträge, Vorträge oder Gruppenarbeiten mit seinen Mitschülern bearbeitete. Was mir daran besonders gut gefallen hat, ist dass man von den Lehrern zu Kreativität und Initiative ermutigt wurde. So konnte ich zum Beispiel in vielerlei Hinsicht meine künstlerische Art mit einfließen lassen. Andere haben wiederum ihre Liebe zum Detail, Medizinwitzen, Fun Facts und oder Power-Point Design mit einfließen lassen. All diese Kleinigkeiten haben für mich die 3 Ausbildungsjahre so kostbar gemacht und ich werde auch noch in vielen Jahren an mein Schulleben auf Hermannswerder zurückdenken. Langweilig wurde einem auf jeden Fall nicht bei den vielen unterschiedlichen Lehrmethoden, die die Lehrer so in petto haben.
Allen Lehren konnte man von Anfang bis Ende ihre Leidenschaft für ihre Fächer anmerken und man hat gleich viel mehr Lust bekommen aufmerksam zuzuhören. Ich habe die lockere und humorvolle Art der Lehrkräfte sehr begrüßt, nachdem man aus einem Studium kommt, wo man nur seltenst einen persönlichen Umgang mit den Professoren, Tutoren und Dozenten erfahren konnte und man sich in einem riesigen Hörsaal sowieso nicht getraut hat nochmal irgendwas nachzufragen oder überhaupt jemanden anzusprechen. In meiner Ausbildung jedoch merkte man in jedem Fach, dass es unseren Lehren wichtig war, dass wir auch verstehen, was wir gerade lernen. So wurden dann Blicke der Unsicherheit oder Stirnrunzeln nicht einfach abgetan, sondern man wurde angesprochen, ob man nochmal eine Erklärung, eine Eselsbrücke oder Anekdote braucht damit man sich den durchaus üppigen Lernstoff merken kann. Allgemein hatte man auch nie das Gefühl zu nerven, wenn man nochmal nachfragen musste und in so mancher Unterrichtsstunde haben die Lehrer eine unfassbare Engelsgeduld bewiesen. Für die Querdenker unter uns haben die Lehrer auch öfter mal eine Frage mit nach Hause genommen, sich in die Tiefen von Fachlektüren geworfen, um am nächsten Tag auch auf abstrakte Fragen antworten zu können.
Am Ende des Tages kann ich nur sagen: „Ich bin unglaublich dankbar und so glücklich hier gelernt zu haben!“
Die ganze Atmosphäre hat mir geholfen mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, freier sprechen zu können und als Person zu wachsen. Von den Lehrern wurde man selbst zum Laborfanatiker aufgezogen und was die Praxis angeht, wurden ich und meine Mitschüler von Kooperationspartnern immer sehr gelobt. Das war dann immer ein richtig gutes Gefühl, wenn man einfach ein bisschen mehr wusste oder man ein bisschen mehr konnte als andere Schüler von anderen Schulen. Auch die Ausstattung, die wir genossen haben, war bereits sehr modern und hat den Übergang ins Berufsleben als vollwertige MTLA nahtlos gestaltet. Das digitale Schulleben war am Anfang zwar gewöhnungsbedürftig, aber man hat so viele neue Skills, Formate und Tools benutzen und erlernen können. Gerade in den Ausnahmesituationen wie einer Pandemie zum Ausbildungsanfang war das einfach ein Segen. Und was ich bisher noch nicht erwähnt hatte, aber auch ein dickes Plus für die Schule war: Der Standort ist schlichtweg traumhaft und gerade im Sommer kommt es einem so vor, als würde man mitten im Naturschutzgebiet stehen und so bin ich auch des Öfteren einfach zu Fuß nach Hause gelaufen oder habe die Gelegenheit genutzt und habe mich mit Mitschülern nahgelegenen Wasseraktivitäten gewidmet. Ich habe in meiner Klasse viele Freunde finden können und habe obendrauf sogar meinen Lebensgefährten gefunden. Also besser hätte es für mich wirklich nicht laufen können. Und auch in Zukunft werde ich keine Gelegenheit missen die Schule und das Lehrkollegium zu besuchen!
Lernen da, wo andere Urlaub machen …
von Nicolas B., Ausbildungszeit 2019 – 2022
„Und was machst du so?“ „Ich mach eine Ausbildung zum MTL.“ „Was ist das denn?“
Diese Frage musste ich in meiner Ausbildungszeit öfter mal beantworten, was zeigt wie unbekannt der Beruf der MTL doch noch ist. Und das ist wirklich schade, denn wenn man sich für Naturwissenschaft, Medizin und Detektivarbeit interessiert, ist diese Ausbildung genau das Richtige. In hervorragend ausgestatteten Laboren wird das theoretisch Gelernte auch gleich in die Praxis umgesetzt. Die Hauptfächer sind Mikrobiologie, Histologie, Klinische Chemie und Hämatologie. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr kommt dann auch noch die Molekularbiologie dazu.
Im Oktober 2019 begann meine Ausbildung und Mitte des ersten Lehrjahres kam dann die Katastrophe. Corona, Homeschooling, Onlineunterricht waren nur ein paar der Herausforderungen, vor denen wir standen. Zu Beginn haben wir uns noch sehr schwer mit der neuen Situation getan, doch mit Hilfe eines sehr engagierten Lehrerteams haben wir das Beste daraus gemacht.
Aller Anfang war zwar schwer, aber einen Vorteil hatte es doch. Denn dank der schnellen Digitalisierung reicht es jetzt, mit einem Tablet bewaffnet in den nahezu papierlosen Unterricht zu kommen.
Und Ja … Theorie ist auch wichtig, aber am meisten Spaß hat mir die praktische Arbeit in den Laboren gemacht. An sehr gut ausgestatteten Arbeitsplätzen haben wir grundlegende Techniken der Laborarbeit und die Bedienung von vielen Geräten und Automaten gelernt.
Richtig praxisnah waren unsere Einsätze in den Kliniklaboren, wo wir dann unter „realen Bedingungen“ das Gelernte umsetzten konnten.
Was man allerdings nicht unterschätzen darf, ist der Schwierigkeitsgrad der Ausbildung. Ohne Lernen geht es nicht, aber wenn man sich ein bisschen dahinterklemmt, ist es toll zu sehen, wie sich alle Bereiche zusammenfügen.
Was mir meine Ausbildung wirklich erleichtert hat, war der Umgang zwischen Lehrern und Schülern, der wirklich auf Augenhöhe stattfand. Unsere Fragen fanden immer ein offenes Ohr und es gab auch öfter was zu Lachen. Am Ende, aber nicht unwichtig – die Lage der Schule ist einfach traumhaft. Lernen da, wo andere Urlaub machen – besser geht’s nicht.
Hermannswerder – Reif für die Insel
von Franziska D., Ausbildungszeit 2018 – 2021
7:50Uhr, ein sonniger Tag bricht an. Irgendwo ganz in der Nähe mäht jemand den Rasen. Radfahrer ziehen ihre morgendlichen Runden, Schüler parken unerlaubt auf dem Lehrerparkplatz, in der Ferne – ein Esel. Im idyllischen Hermannswerder erlernen jedes Jahr zahlreiche Schüler das professionelle Arbeiten im Labor. Der vermeintliche Schein der „Halb“-Insel trügt – denn halbe Sachen gibt es am Gesundheitscampus definitiv nicht! Vom ersten Tag an steigen Schüler in den komplexen Laboralltag ein und lernen, was es eigentlich bedeutet, mit Kittel und Handschuhen bewaffnet Patientenmaterial unter die Lupe (oder besser: das Mikroskop!) zu nehmen. Was passiert denn eigentlich mit dem Patientenmaterial, was beim Arzt oder im Krankenhaus in kleinen Tütchen gepackt und zu uns geschickt wird? Wer sind die „heimlichen Helfer“, die hinter der Arztdiagnose teilweise rund um die Uhr rotieren, abflammen, anzüchten, mikroskopieren, messen, auswerten und telefonieren?
Zu Beginn der Ausbildung wird man – wie für Naturwissenschaften üblich – nicht mit Samthandschuhen angefasst (stattdessen mit welchen aus Nitril oder Latex) und stürzt sich von Anfang an in einen Marathon aus Lernen, Verknüpfen, „Aha!“-Momenten und Leistungskontrollen. Durch die Kombination von theoretischem und praktischem Unterricht in einem 4 Wochen-Modell, werden die Grundbausteine der Laboranalytik ab dem ersten Lehrjahr gelegt.
Ab dem zweiten Lehrjahr kommen dann noch ein Pflegepraktikum und zahlreiche Laborpraktika dazu, in denen man das Leben in „freier Wildbahn“ schon mal testen darf, bevor man in die heimischen Labore zurückkehrt und immer neuere Methoden kennenlernt. Aus anfänglichen Unsicherheiten wurde dabei jedoch schnell ein routinierter Ablauf und mit den folgenden Einsätzen durften auch immer mehr Aufgaben von uns, den Praktikanten, übernommen werden. Damit es uns in den Einsätzen außerhalb der Schule nicht langweilig wurde, konnten wir uns bereits ab dem ersten Einsatz unsere Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten unter Beweis stellen – die berühmt-berüchtigten Praktikumsberichte, die nach jedem Einsatz fällig wurden, bleiben wohl den meisten in Erinnerung. Nicht zuletzt, weil sie aus jedem/jeder einen kleinen Fachmann machten und einen völlig neuen Horizont eröffneten, was die Selbstbeherrschung im Umgang mit Word-Formatvorlagen anging.
Mitte des zweiten Lehrjahres schlug dann die Corona-Pandemie auch bei uns zu. Von anfänglichem „Home-Office“ mit Selbststudium und der Verlegung des online-Unterrichts auf die Plattform Microsoft Teams, bis hin zu den ersten Impfangeboten für Schüler:innen und dem langsamen Einkehren gewohnter Normalität – wenn auch mit bestehender Maskenpflicht – wurde auch diese Herausforderung von allen gemeistert.
Neben der ganzen Professionalität und den Formatvorlagen und den fehlenden Leerzeichen in Überschriften und den anderen winzigen Feinheiten, die das naturwissenschaftliche Arbeiten so ausmachen, war zum Glück für uns immer genug Zeit für eine gesunde Portion Sarkasmus, Schadenfreude aber auch Zuneigung und Wertschätzung – sowohl unter uns Schülern als auch den Lehrern.
Und so waren drei Jahre für uns erst gestern und gestern war doch erst vor kurzem und morgen ist sie eigentlich auch schon fast vorbei – unsere Ausbildung. Ob wir es vermissen werden, hier Schüler zu sein? Nein! Denn wir sind jetzt wirklich ganz fertig und ganz am Ende… mit der Ausbildung! Wir sind MTLs und so fühlen wir uns auch. Gut ausgebildet und selbstbewusst, das Arbeitsleben draußen zu meistern, uns aktiv einzubringen und mitzuwirken im sich stetig wandelnden medizinischen Bereich. Vor allem aber: unsere wunderbare kleine Insel weiterzuempfehlen und auf diesen wichtigen Beruf aufmerksam zu machen, denn ….
Ohne uns würden die Ärzte nur raten!
– MTL 18 –
Einmal Potsdam, immer Potsdam!
von Antonia M., Ausbildungszeit: 2017 – 2020
So und nicht anders würde meine Entscheidung immer wieder ausfallen.
Knapp vier Monate ist es nun her, seit ich meine Ausbildung zur MTL an der Gesundheitsakademie beendet habe und nun voll im Arbeitsleben angekommen bin. Eins muss man vorab wissen: wer sich für diese Ausbildung entscheidet, der muss es wirklich wollen. Sie hat es in sich und wird auch so einiges von einem abverlangen. Sie ist in demselben Maße fordernd als auch fördernd. Doch diese Anstrengung ist es wert, wenn man am Ende mit Stolz behaupten kann, MTL zu sein. Als diese/r stehen einem so viele Möglichkeiten offen, dass für jede/n ein interessantes Jobangebot gefunden werden, und man sich meist gar nicht entscheiden kann. Auch nehmen einen die Arbeitgeber mit Kusshand bei ihnen auf, da MTLs zur Zeit eine Rarität sind. Doch wenn eine Schule einen gut auf das Arbeitsleben vorbereiten kann, dann ist es die Gesundheitsakademie in Potsdam.
Für mich war die Entscheidung zur Ausbildung damals eine gute Alternative zum Studium. Vom Lernumfang her hat es sich definitiv wie ein Studium angefühlt, da ich meist mehr zu lernen hatte, als die Studierenden selbst. Was mir an der Ausbildung besonders gefallen hat, waren die verschiedenen Fachrichtungen, die man kennengelernt hat. So war auch wirklich für jeden naturwissenschaftlich-medizinisch Interessierten etwas dabei. Und auch wenn man für einen Bereich nicht so die Begeisterung aufbringen kann, so schafft man mit Willenskraft und Fleiß am Ende auch darin die Prüfungen.
Der größte und vor allem der entscheidendste Punkt, warum ich mich immer wieder für Potsdam entscheiden würde, ist die Lehrerschaft. Das im Verhältnis gesehen junge Lehrerteam bringt mit der neuesten Technik in den Lehrräumen, sowie ihren modernen Lehrmethoden frischen Wind in die Ausbildung. Dabei sind die äußerst kompetenten Lehrer sehr engagiert, sowohl dir jede erdenkliche Frage fachlich korrekt zu beantworten, als auch jeden einzelnen Schüler bestmöglich zu unterstützen. Auch als es in Zeiten von Corona, wenige Wochen vor den Abschlussprüfungen, zu einem Umzug der Schule kam (Panik & Prüfungsangst inbegriffen), blieben die Lehrer die Ruhe selbst und bestärkten uns, wo sie nur konnten und begleiteten uns nach bestem Wissen durch diese turbulente Zeit. Doch vor allem ist es die Menschlichkeit, die dieses Lehrerteam ausmacht, mit allem was dazugehört. Zudem habe ich mich zu keinem Zeitpunkt wie ein untergeordneter Schüler gefühlt, wie es so oft an vorherigen Schulen der Fall war, sondern als gleichberechtigt auf einer Stufe Stehender. Mein Schulalltag wurde bereichert von Persönlichkeiten mit Power, Humor, Engagement, Ruhe, sehr viel Wissen und der Gabe, auch mal über sich selbst zu Lachen.
Einmal Potsdam, immer Potsdam!
Darauf sind wir ganz besonders stolz: Als erste Abschlussklasse unseres neuen Domizils auf Hermannswerder, schenkte uns die Laborklasse des Abschlussjahres 2020 diese wunderschöne Holzbank mit ihren eingravierten Namen (wurden aus Datenschutzgründen auf diesem Bild unkenntlich gemacht). Selbstverständlich hat diese Bank einen Ehrenplatz auf einer unserer Loggias erhalten! Nochmals vielen Dank für dieses großartige Geschenk! 🙂
Ich denke gern an die drei Ausbildungsjahre zurück!
von Christin G., Ausbildungszeit: 2016 – 2019
Meine Ausbildung zur MTL an der Gesundheitsakademie Ernst von Bergmann in Potsdam habe ich 2016 begonnen. Nur wenige Monate vor Beginn der Ausbildung wusste ich noch nicht, dass es diesen Beruf gibt. Die Inhalte der Ausbildung weckten dann schnell mein Interesse. In der Schule war ich nie besonders motiviert zu lernen, was sich in der Ausbildung schnell geändert hat. Durch die Abwechslung zwischen theoretischem Unterricht, praktischen Übungen im Schullabor und den Praktika außerhalb der Schule fiel mir das Lernen des Unterrichtsstoffes leichter. Das theoretische Wissen konnte sich bei den praktischen Übungen festigen. Ein weiterer Grund, weswegen die Ausbildung mir nicht nur leichter als die Schule fiel, sondern mir auch Spaß machte, waren die Lehrer und meine Mitschüler. Die Lehrer haben immer gerne auf Fragen geantwortet. Auch mehrfach erklärte Sachverhalte wurden gerne so oft erklärt, bis jeder sie verstehen konnte. Ich empfand die Lehrer stets als unterstützend, fördernd und vor allem wohlwollend. Aus diesen Gründen denke ich noch heute gerne an meine Ausbildungszeit zurück.
Viel gelernt!
von Nadine Sarah F., Ausbildungszeit 2015 – 2018
MTL- 1ne Ausbildung, 3 Jahre, 1000de Erfahrungen!
Drei Jahre Ausbildung an der Gesundheitsakademie in Potsdam sind nun vorüber, drei Jahre in denen ich soviel dazu gelernt habe, wie nie zuvor in meinen 13 Jahren Schulzeit.
Zurückblickend ist die Zeit dennoch wie im Flug vergangen. Das Besondere an dieser Ausbildung ist für mich bis zum Ende die Kombination aus lernen von Fachwissen und deren Umsetzung in das praktische Arbeiten geblieben. Durch diese Kombination liegt das Verstehen der Abläufe und Mechanismen im Vordergrund, was ich persönlich viel sinnvoller finde als auswendig lernen.
Im praktischen Unterricht lernte ich neben den eigentlichen Themen auch das eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeiten, Zeitmanagement, sowie die Organisation eines Arbeitsplatzes, was mir in meiner beruflichen Zukunft sicher helfen wird. Am praktischen Unterricht hat mir immer sehr gefallen, dass er sehr flexibel ist und die Lehrer auf das Lerntempo und die Probleme der Schüler eingehen.
Das Klima zwischen Lehrern und Schülern ist immer sehr gut gewesen. Das Team an Lehrern war immer sehr herzlich und jeder einzelne Lehrer für sich, hat eine Begeisterung für sein Fach, die irgendwie ansteckend ist.
Die praktischen Einsätze in den Laboren, waren für mich von entscheidender Wichtigkeit, da man durch sie einen Einblick in die richtige Arbeitswelt einer MTL gewinnen konnte.
Die Ausbildung hat mich gefordert und gefördert, aber die Anstrengungen haben sich gelohnt und nun kann ich gut vorbereitet in das Berufsleben starten. Die Ausbildungszeit war eine sehr schöne Zeit, an die ich mich sicher oft zurück erinnern werde.
Hier habe ich gerne gelernt!
von Susanne N., Ausbildungszeit 2014 – 2017
Die Gesundheitsakademie in Potsdam ist (abgesehen von der Grundschule) die einzige Schule, die ich wirklich gerne besucht habe. Die drei Jahre vergingen unfassbar schnell.
Woran das lag? Wahrscheinlich an dem abwechslungsreichen Aufbau der Ausbildung …
Es gab ca. monatlich einen Wechsel zwischen Theorie und Praxis in der Schule und verschiedenen Praktika in Laboren, die mit der Gesundheitsakademie kooperieren.
Die Theorie in der Schule war immer sehr informativ und wir haben viele Tests geschrieben. Letzteres war zwar einerseits anstrengend, andererseits aber auch sehr hilfreich, da man gezwungen war am Ball zu bleiben und somit den Anschluss nicht verpasste. Meistens hat das Lernen aber auch Spaß gemacht, weil man viele interessante Zusammenhänge kennen lernt. Der Theorieunterricht fand im gesamten Klassenverband statt und für die Praxis und Praktika wurden wir zu Beginn der Ausbildung in zwei Kleingruppen unterteilt, damit die Labore nicht zu überfüllt sind.
Die Praxisturni waren – glaube ich – bei allen Schülern am beliebtesten. Hier konnte man sein zuvor angeeignetes Wissen in den verschiedensten Fächern in den modernen, schuleigenen Laboren anwenden. Es war immer sehr spaßig und eindrucksvoll selbst zu pipettieren, Nährmedien anzusetzen, zu mikroskopieren u.v.m. Die praktische Arbeit in der Schule war nie monoton, das hat uns alle immer begeistert.
Am Ende des ersten Lehrjahres gingen wir dann zum ersten Mal raus ins echte Arbeitsleben. Entspannt ist hierbei, dass die Schule alles für uns organisierte. Falls man mit einem Praktikumseinsatz gar nicht einverstanden war, konnte man jederzeit mit den sehr hilfsbereiten Lehrern sprechen und es wurde nach der bestmöglichen Lösung gesucht. Das Lehrerteam ist allgemein sehr kompetent, engagiert und menschlich.
… vielleicht aber auch an dem bereichsübergreifenden Einblick in die verschiedenen Abteilungen …
Es wurde uns ermöglicht, auch mal in andere Bereiche des Gesundheitssystems reinzuschnuppern und dadurch die notwendige Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Krankenhausangestellten (z.B. Pfleger, Radiologieassistenten, Ärzte und Laborassistenten) zu verstehen. Wir absolvierten ein vierwöchiges Krankenhauspraktikum, wurden in der Schule in dem radiologischen Bereich herumgeführt und besuchten auch mal die OTA/ATA-Klasse (Operationstechnische/ Anästhesietechnische Assistenz).
… oder doch an den vielen Aktivitäten …
Gefühlt war immer etwas los. Egal, ob man Tests schrieb oder man den Zukunftstag mit gestaltete, das Sommerfest und die Weihnachtsfeier mit der Schule erlebte, die Zwischenprüfung absolvierte oder auch nur die Pausen gemeinsam verbrachte.
… aber auf jeden Fall an der spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung!
Es ist einfach die besondere Mischung aus den interessanten Fächern, den tollen Lehrern, der vielfältigen Arbeit und den persönlichen und beruflichen Erfahrungen. Die Ausbildung ist zwar sehr anspruchsvoll und anstrengend aber sie lohnt sich allemal!
Empfehlung für Potsdam!
von Florian C., Ausbildungszeit 2013 – 2016
Wer in der medizinischen Welt Fuß fassen will, für den bieten sich viele Berufe an. Medizinische/r- technische/r Laboratoriumsassistent/in geht dabei vor allem den chemischen, technischen Weg. Man steigt über eine Nische ein und kann sich danach aber quasi in jeden anderen Bereich weiter- und fortbilden lassen. Sofern die Möglichkeiten bestehen oder in Eigeninitiative wahrgenommen werden. So gestaltet sich auch der Berufsalltag. Proben erscheinen als Aufträge, die man abarbeitet. Die Geräte drumherum müssen gewartet werden. Diese Arbeit wird einem jedoch eigenverantwortlich überlassen. Ebenso die Übernahme und Weitergabe des Arbeitsplatzes an Kollegen. Das „Assistent“ im Namen ist auf Grund dieser Eigenverantwortung irreführend und nur noch ein historisches Überbleibsel.
Wer nach einer solchen Tätigkeit sucht, dem sei die Gesundheitsakademie in Potsdam sehr ans Herz gelegt. Nicht nur ist die Ausbildung kostenfrei, es werden auch Wohnungsmöglichkeiten für SchülerInnen angeboten, es gibt zahlreiche Geräte zum üben, die gesamte Ausbildung unterliegt einem strukturierten Plan, der Lehrkörper hat Ahnung sowohl von der Materie als auch von effektiven Unterrichtsmethoden und geht direkt auf die Bedürfnisse der SchülerInnen ein.
Man muss sich aber auch bewusst sein worauf man sich einlässt. Zwar wird kein Abitur vorausgesetzt, doch wer nicht so lernen kann wie in einer Abiturzeit und das hier 3 Jahre lang, der wird wahrscheinlich schnell frustriert sein. Ebenso muss man sich bewusst sein, dass man einen chemischen Beruf ergreift. Zwar muss man nicht alle Grundlagen in Biologie und Chemie beherrschen, wenn schon nicht Vorwissen so doch zumindest die Bereitschaft sich in Chemie und Biologie und medizinische Themen einzuarbeiten ist eine zwingende Voraussetzung.
Der Schulbetrieb kann auf Grund von Lehrermangel dann etwas chaotisch werden ist aber machbar und das Lehrerteam kann gut gegensteuern. [Hinweis der Schulleitung – Der damalige Lehrermangel ist behoben] Vorausgesetzt die bereits angesprochene Eigenverantwortung wird wahrgenommen. Sich zu organisieren, zu lernen, LehrerInnen über Probleme zu informieren und selbstständig ausgehändigtes Material zu e bearbeiten. Ähnlich der Arbeit im Krankenhaus, wo zudem noch sehr ein hohes Maß Selbstvertrauen und Stressfestigkeit empfohlen werden.
Alles in allem ist diese Ausbildungsstätte jedem zu empfehlen, der sich auch wirklich in ein Lerngetümmel stürzen will. Das ist ein medizinischer Beruf mit einer Ausbildung mit hohen Standards. Auch wenn es wie in anderen Ausbildungsberufen auch mal schwer fällt, den Roten Faden nicht zu verlieren, findet man doch immer bei den KlassenlehrerInnen Gehör.
Rundum zufrieden!
von André R., Ausbildungszeit 2008 – 2011
Äußerst engagierte Lehrer, ein stetiger Wechsel zwischen Theorie- und Praxisunterricht, sowie praktische Ausbildung in allen Laborbereichen haben die 3 Jahre ständig interessant und Abwechslungsreich gemacht!
Nach dem Abschluss habe ich mich top-vorbereitet auf das Arbeitsleben gefühlt, was mir den Einstieg in den Job sehr erleichtert hat.
Abwechslungsreich und berufsorientiert!
von Susanne H., Ausbildungszeit 2004 – 2007
Die Ausbildung war eine tolle Zeit und ich habe noch keinen Tag bereut, mich für den Beruf MTL und auch für diese Schule entschieden zu haben.
Hier lernt man tatsächlich alles, was man im späteren Berufsleben braucht.
Einen Job nach der Ausbildung zu finden, war auch nicht schwer. Schließlich hat die Schule einen guten Ruf und eine lange MTA-Tradition.
Mein besonderer Dank geht an die Lehrer, die mir stets mit so viel Enthusiasmus und Engagement auch nach meiner Ausbildung noch zur Seite standen. Schließlich konnte ich nach der Ausbildung direkt in leitender Funktion in einem Labor an der Uni Potsdam arbeiten.
Mittlerweile studiere ich Medizinpädagogik, denn ich möchte selbst Lehrer werden und an einer MTA-Schule arbeiten.
Von hier aus kann man es weit bringen!
von Kerstin L., Ausbildungszeit 2004 – 2007
Die Ausbildung war eine tolle Zeit und ich habe noch keinen Tag bereut, mich für den Beruf MTL und auch für diese Schule entschieden zu haben.
Hier lernt man tatsächlich alles, was man im späteren Berufsleben braucht.
Einen Job nach der Ausbildung zu finden, war auch nicht schwer. Schließlich hat die Schule einen guten Ruf und eine lange MTA-Tradition.
Mein besonderer Dank geht an die Lehrer, die mir stets mit so viel Enthusiasmus und Engagement auch nach meiner Ausbildung noch zur Seite standen. Schließlich konnte ich nach der Ausbildung direkt in leitender Funktion in einem Labor an der Uni Potsdam arbeiten.
Mittlerweile studiere ich Medizinpädagogik, denn ich möchte selbst Lehrer werden und an einer MTA-Schule arbeiten.
Modern und praxisorientiert!
von Nicole W., Ausbildungszeit 2004 – 2007
Also wenn ich mich mal so zurück erinnere, dann ist es jetzt schon fast 5 Jahre her, dass ich meine Ausbildung in Potsdam beendet habe, also schon fast 8 Jahre, seit ich sie begonnen habe und auch wenn es nicht sehr vorbildlich klingt, aber vor 8 Jahren um diese Zeit (heut ist der 03. Juni 2012) wusste ich noch nicht einmal, dass ich im Oktober 2003 meine Ausbildung zur MTA in der Schule für Gesundheitsberufe in Potsdam beginnen werde, denn meine Pläne für die Zukunft sahen ganz anders aus.
Ich hatte großes Glück, dass mich die Schulleitung wenige Wochen vor Ausbildungsbeginn informiert hat, dass andere Bewerber abgesprungen sind, mein Glück.
Nach erfolgreichem Vorstellungsgespräch und aufregendem ersten Schultag, bei dem wir die Räumlichkeiten ansahen, in denen wir in den nächsten 3 Jahren arbeiten würden, ging es am nächsten Tag auch schon richtig los.
Wir hatten den neuen Ablauf schnell drin, der Unterricht begann regulär jeden Tag um 7.30 Uhr und endete, bei vollem Stundenplan um 15.00 Uhr. Und ganz ehrlich, das ist ja wohl ein Traum, aber das lernt man erst zu schätzen, wenn man im Berufsleben steht.
Die Ausbildung an sich ist unterteilt in Theorie, praktischen Unterricht in den Laborräumen der Schule sowie der Praxis die außerhalb der Schule stattfand, in den jeweiligen Krankenhäusern und Laboren mit denen die Schule kooperiert, dabei sei zu bemerken, dass man sich um nicht selbst kümmern musste.
Die Theorie war umfangreich, wenn man frisch von der Schule kommt gibt es außer dem normalem Biologie- und Chemieunterricht kaum etwas was man kennt, daher sollte man stets den Anschluss behalten, aber das junge Lehrerteam ist immer gewillt zu helfen, die Lehrmethoden sind zum größten Teil super modern und machen es einfach in die fremden Materien einzusteigen.
Der praktische Unterricht in der Schule gab uns erste Eindrücke wie es da draußen sein wird und unsere Laborräume sind weitaus moderner als in anderen Schulen, das weiß ich mittlerweile.
Die Krankenhauspraktika sind zum größten Teil genau so wie man sich das vorstellt, man ist das „Mädchen für alles“, aber wie heißt es so schön, Lehrjahre sind keine Herrenjahre!!!
Die Zeit vergeht so schnell, dann ist man schon im 3. Ausbildungsjahr und alles ist auf Prüfungsmodus, aber keine Angst das ist zu schaffen, jeder Lehrer bereitet die Schüler nach bestem Wissen vor und den Rest muss man einfach im „Selbststudium“ schaffen.
Mittlerweile arbeite ich in München und habe schon einige Schulabgänger in meiner Abteilung eingearbeitet, was immer wieder eine große Herausforderung darstellt, u.a. sind auch Schulabgänger aus Potsdam darunter, denn wenn man will dann kann man auch.

Auf Spurensuche im Labor
Wenn ihr einen Blick in den modernen Laboralltag werfen möchtet, dann schaut euch das folgende Video an, das uns einer unserer Ausbildungsträger, das Städtische Klinikum Brandenburg, zur Verfügung gestellt hat.
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